Wissenswertes über Holz

Ahorn

Lateinische Namen: Acer pseudoplatanus

Herkunft: Mittel- u. Südeuropa bis Kleinasien

Beschreibung: Ahorn wird bis zu 25m hoch, die Stämme sind bei einer Länge von ca. 10m astfrei und bis zu 0,6m bis 1,0m dick. Der Splint und das Kernholz sind nicht deutlich unterschieden, die Farbe ist fast weiß, das später leicht vergilbt. Dickere Stämme sind gelegentlich durch schwarzbraune Streifen im Inneren verfärbt. Die Poren sind fein und zerstreut angeordnet. Das Holz ist sehr homogen und dekorativ.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca. 0,48 bis 0,75g/cm³, die Rohdichte beträgt ca.0,53 bis 7,9g/cm³. Das Holz lässt sich gut trocknen, es besteht aber die Gefahr von Trocknungsrissen und Verwerfungen. Vergilbt langfristig bei Lichteinwirkung.

Bearbeitung: Hart, aber leicht und sauber zu bearbeiten, gut zu profilieren, drechseln, schnitzen, beizen und polieren. Nägel und Schrauben sollten vorgebohrt werden.

Haltbarkeit: Nicht witterungsfest. Anfällig für Pilz- und Insektenbefall, Verstockungsgefahr, bei falscher Trocknung blaustreifig.

Verwendung: Ausstattungs- und Drechslerholz, Küchengeräte, Musikinstrumente, Tischplatten. Furniere für Möbelinnenteile.

Buche

Lateinische Namen: Fagus sylvatica

Herkunft: Mittel und Südosteuropa.

Beschreibung: Buche wird bis zu bis 30m hoch, selten sogar bis zu 40m. Die 15m bis 20n langen Stämme sind astfrei und über 0,5m bis 1,0m dick. Der Splint und das Kernholz sind nicht deutlich unterschieden. Das Holz ist hellgrau mit blaß gelblicher oder rötlicher Färbung, es dunkelt langsam nach. Die Poren sind fein zerstreut und zahlreich, nicht deutlich sichtbar. Im Radialschnitt erscheinen mattglänzende Spiegel. Die Zuwachszonen sind durch dunkles, porenarmes Spätholz als Jahresringe, bzw Fladern deutlich sichtbar. Das Aussehen ist schlicht.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca. 0,49 bis 0,88g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,54 bis 0,91g/cm³. Buche schwindet bei der Trocknung stark und neigt zum Reissen und Werfen. Sie muss langsam und schonend getrocknet werden. Sie hat nur ein geringes Stehvermögen.

Bearbeitung: Buchenholz ist mit allen Werkzeugen leicht zu bearbeiten. Es ist messer- und schäl-, drechsel- und polierbar.

Haltbarkeit: Nicht witterungsfest. Anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Verstockt leicht.

Verwendung: Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung. Parkett, Fußböden, Treppen, Schwellen (imprägniert). Schälholz für Sperrplatten Schicht- und Presshölzer.Karosseriebau. Werkzeugteile, Werkbänke, Fässer, Drechslerholz. Einfache Möbel, Sitzmöbel.

Douglasie

lateinische Namen: Pseudotsuga menziesii

Herkunft: In Europa seit dem 19. Jahrhundert kultiviert. Die ursprüngliche Heimat ist die nordamerikanische Westküste. Der dortige Name ist Oregon Pine.

Beschreibung: Douglasie wird bis zu 30m bis 40m hoch, die Stämme sind bis zu 20m Länge astfrei und bis zu 1,0m dick. Der Splint ist schmal und fast weiß bis gelblichgrau. Das Kernholz ist gelblichbraun bis rotbraun und dunkelt langsam nach. Das Spätholz ist dunkler und beidseitig scharf begrenzt, als Fladern sind Harzkanäle sehr deutlich erkennbar.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca. 0,32 bis 0,73g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,35 bis 0,75g/cm³. Bei der Trockning mäßig schwindent und wenig Neigung zum Reissen und Werfen. Douglasie hat ein gutes Stehvermögen. Die europäische Douglasie ist als weitringiges Holz schlechter zu bearbeiten und ist relativ säurefest. Das Holz ist harzhaltig, ein Harzaustritt ist möglich.

Haltbarkeit: Mäßig witterungsfest. Das Kernholz ist beinahe Pilz- und Insktenfest, ansonsten mässig beständig gegen Pilzbefall.

Verwendung: Konstruktionsholz im Innen- u. Außenbereich, Schiffsbau, Parkett. Schälholz für Sperrplatten. Furniere für Türen Decken- und Wandverkleidungen.

Eiche

Lateinische Namen: Quercus robur, Querus petraea

Herkunft: Europa, besonders Mitteleuropa und Frankreich

Beschreibung: Eiche wird 20m bis 30m hoch, die Stämme sind bis zu 10m Länge astfrei und 0,6m bis 0,9m dick. Der Splint ist grau und 2cm bis 8cm breit. Frisches Kernholz ist graubraun bis hellrötlichbraun, später nachdunkelnd. Die Poren im Frühholz sind grob, stark verthyllt, zahlreich und ringförmig angeordnet. Sie bestimmen auf Längsschnitten als Streifen und Fladern das Holzbild. Die Poren im Spätholz sind dagegen fein. Markstrahlen sind oft mehr als 1mm breit und mehrere cm hoch in unregelmäßigen Abständen über die Schnittflächen verteilt. Eichenholz ist sehr dekorativ.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca..0,48 bis 0,87g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,55 bis 0,98g/cm³. Eichenholz schwindet nur mäßig. Tie Trocknung sollte langsam erfolgen, da Eichenholz eine erhebliche Neigung zum Reissen und Werfen besitzt. Die Härte, das Gewicht und die Bearbeitbarkeit sind in Abhängigkeit vom Einschlagort und dem Alter schwankend.

Bearbeitung: Das Holz ist mit fast allen Werkzeugen gut zu bearbeiten, es ist messer- und schälbar, leicht spaltbar. Jedoch lässt es sich aufgund seiner Grobfaserigkeit nur schwer hobeln. Nägel und Schrauben sollten bei dünnem Holz vorgebohrt werden.

Haltbarkeit: Das Kernholz ist witterungsfest. Das Splintholz dagegen ist anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Eiche verfärbt sich beim Kontakt mit Eisenmetallen.

Verwendung: Hochwertiges Konstruktionsholz für Innen-, Außen-, Wagen- und Bootsbau, Schwellen, Fässer, und Parkett. Ausstattungsholz für hochwertigen Möbel- und Innenausbau furniert und massiv.

Weitere Arten: Amerikanische Roteiche Quercus rubra; amerikanische Weisseiche Quercus alba; Mooreiche, subfossile Querc

Esche

Lateinische Namen: Fraxinus exelsior

Herkunft: Europa und Vorderasien bis Kaschmir

Beschreibung: Die Esche wird zwischen 20m und 35m hoch, die 8m bis 12m langen Stämme sind astfrei und etwa 0,4m bis 1,0m dick. Der Splint ist weiß und sehr breit. Das Kernholz wird erst später farbig, wirkt grau bis oliv und ist durch Zonen verschiedener Farbtiefe oft unregelmäßig gezeichnet, wolkig oder gestreift. Die Poren im Frühholz sind grob und zu mehrreihigen sauber gesetzten Ringen geordnet. Die Markstrahlen schmal, teilweise stockwerkartig angeordnet. Dekorativ

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca.0,41 bis 0,82g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,45 bis 0,86g/cm³. Das Holz lässt sich gut trocken, wobei einer technischen Trocknung der Vorzug gegeben werden sollte, es schwindet mässig, ist hart und sehr elastisch.

Bearbeitung: Esche lässt sich mit allen Werkzeugen gut bearbeiten, beim Hobeln neigt Ware mit höherer Dichte zum Ausreissen. Das Holz ist messerbar und schälbar. Gedämpft ist das Holz biegbar und gut zu spalten. Nägel und Schrauben sollten vorgebohrt werden.

Haltbarkeit: Esche ist nicht witterungsfest und nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, dafür aber relativ säure- und laugenfest.

Verwendung: Ausstattungsholz und Konstruktionsholz für Wagenbau, Bootsbau, Flugzeugbau, Sportgeräte und Werkzeugstiele, Fässer. Furniere für Möbel und im Innenausbau.

Eucalyptus

Lateinische Namen: Eucalyptus globulus, Eucalyptus rostrsta, Eucalyptus camaldulensis

Herkunft: Australien, Süditalien, Sardinien

Beschreibung: Die Bäume werden 60m bis 90m hoch, manchmal bis zu 120m. Der Stamm ist in Längen bis zu 30m bis mit zu 3,0m Durchmesser astfrei. Der rötliche Splint ist schmal, das Kernholz ist rotbraun, manchmal auch etwas gelblich oder violett getönt, es dunkel später nach. Die Strukrur ist gewunden bis wechseldrehwüchsig. Die Poren sind schmal und grau umsäumt.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca. 0,66 bis 0,79g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,72 bis 0,77g/cm³. Das Holz lässt sich nur sehr langsam trocknen, es schwindet stark, auch in Längsrichtung und hat die Neigung zum Reissen. Das dichte Holz wird nach der Trocknung sehr hart und fest, ist aber biegsam. Bei wechselnder Umgebungsfeuchtigkeit arbeitet es sehr stark.

Bearbeitung: Eucalyptus lässt sich besonders von Hand nur sehr schwer bearbeiten, es lässt sich jedoch gut schleifen und polieren, eignet sich zum Messern und Schälen.

Haltbarkeit: Eucalyptus ist witterungsfest, dauerhaft gegen Pilzbefall und wiederstandsfähig gegen Insekten, Bohrwürmer und Termiten.

Verwendung: Es eignet sich als Bauholz mit starker Beanspruchung für Innen und Aussen. Eucalyptus verwendet man auch sehr für Wasserbauten oder für Stützbauten unter dem Erdboden.

Fichte

Lateinische Namen: Piceae abies

Herkunft: Mittel-, Südost- und Nordeurop

Beschreibung: Fichte wird bis zu 30m hochvereinzelt sogar bis zu 60m, die Stämme sind bis 20m Länge astfrei und zwischen 0,6m und 1,2m dick. Das Holz hat keine Kernfärbung, es wirkt fast weiß, das Spätholz ist rötlich gelb und einseitig stark begrenz, das Frühholz ist heller gelblich. Markante Fladern bildend. Das Holz ist häufig von Harzkanälen durchzogen.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca..0,30 bis 0,64g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,33 bis 0,68g/cm³. Das Holz schwindet bei der Trocknung mässig und hat wenig Neigung zum Reissen und Werfen. Es hat gute Festigkeitseigenschaften und ein gutes Stehvermögen

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Bearbeitung: Es ist gut mit allen Werkzeugen zu bearbeiten, gut zu sägen, hobeln, fräsen, bohren, schleifen, messer- und schälbar. Fichte ist leicht zu nageln, schrauben und spaltbar. Gut zu beizen, lasieren und anzustreichen., jedoch schlecht imprägnierbar.

Haltbarkeit: Mäßig witterungsfest. Nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall.

Verwendung: Konstruktionsholz im Innenausbau, besonders für Dachstühle, Deckenbalken, Dielen, Blindholz. Schälholz für Sperrplatten. Schalungen, Kisten. Furniere für Wand- und Deckentäfel, Türen.

Kiefer/Föhre

Lateinische Namen: Pinius sylvestris

Herkunft: Europa, (besonders Nordeuropa und Polen) Sibirien

Beschreibung: Kiefer wird bis zu 30m hoch, die Stämme sind bis zu 18m lang, sind astfrei und erreichen einen Durchmesser von ca. 0,5m bis 1,0m. Der 3,0cm bis 6,0cm breite Splint ist weißgelblich bis rötlichweiss gefärbt. Das Kernholz ist rötlichgelb und dunkelt braunrot nach. Spätholz ist dunkler und einseitig scharf begrenzt. Das Holz weist Harzkanäle auf.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca.0,30 bis 0,86g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,33 bis 0,89g/cm³. Kiefer schwindet bei der Trocknung mäßig. Bei temperaturen von 20 bs 30°C besteht Bläuegefahr.

Bearbeitung: Kiefer lässt sich mit allen Werkzeugen leicht bearbeiten, sie lässt sich gut sägen, hobeln, fräsen und bohren, man kann sie messern, schälen und drechseln.

Haltbarkeit: Mäßig witterungsfest. Splintholz nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Gefahr von Bläuebefall.

Verwendung: Konstruktionsholz im Innen- u. Außenbereich, Rahmenbau, Fußböden. Ausstattungsholz, massiv und furniert. Grubenholz. Rohstoff für Span- und Faserplattenherstellung.

Kirsche

Lateinische Namen: Prunus avium, cerassmus avium

Herkunft: Weltweit kultiviert, häufig verwildert

Beschreibung: Kirschbaum wird im Wald bis zu 20m hoch, kultiviert jedoch nur bis zu 10m. Die Stämme sind bei einer Länge von 5m bis 8m astfrei und zwischen 0,4m und 0,8 dick. Der Splint ist 3cm bis 5cm schmal und gelblich weiß. Das Kernholz ist blaß gelb, später rötlich braun nachdunkelnd. Die Poren sind fein, im Frühholz bis mittelgroß. Die Porenrillen sind gelegentlich durch Kernstoffe gefüllt und als dunkle Linien auffallend sichtbar. Auf den Hirnholzflächen sind Markstrahlen als Spiegel gut erkennbar. Ein sehr dekoratives Holz.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca.0,49 bis 0,67g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,60 bis 0,69g/cm³. Das Holz lässt sich schnell und gut trocknen, jedoch verwift es sich leicht. Es schwindet mässig und hat ein mässiges Stehvermögen.

Bearbeitung: Es ist mit allen Werkzeugen leicht und sauber zu bearbeiten, ist gut zu messern, zu spalten, zu drechseln und zu polieren, lässt sich gut hobeln, fräsen, bohren, nageln und schrauben.

Haltbarkeit: Nicht witterungsfest. Anfällig für Pilz- und Insektenbefall.

Verwendung: Ausstattungsholz, massiv und furniert für Möbel, Vertäfelungen und Sitzmöbel. Furniere in der  Möbelindustrie und im Innenausbau, besonders für Schlaf- und Eßzimmer.

Lärche

Lateinische Namen: Larix decidua

Herkunft: Mitteleuropa

Beschreibung: Die Lärche wird 20m bis 40m hoch, in Einzelfällen auch bis 50m. Die 15m bis 20m langen Stämme sind astfrei und 0,6m bis zu1,0m dick. Der Splint ist 1cm bis 3cm schmal und gelblich, das Kernholz ist rötlichbraun und später nachdunkelnd. Das Spätholz ist dunkler, mäßig breit und beidseitig scharf begrenzt. Es zeigt deutliche Fladern, bzw. bildet Streifen. Es besitzt Harzkanäle wie bei Fichte.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca.0,40 bis 0,82g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,44 bis 0,85g/cm³. Das Holz schwindet bei Trocknung nur mässig und hat nur geringe Neigung zum Reissen und Werfen. Es hat ein gutes Stehvermögen und ist relativ Säurefest.

Bearbeitung: Lärche lässt sich mit allen Werkzeugen gut bearbeiten, ist gut zu sägen, fräsen, hobeln bohren und zu schleifen. Es ist messer- und schälbar, zum nagel und schrauben sollte vorgebohrt werden.

Haltbarkeit: Mäßig witterungsfest. Nicht sehr anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Unter Wasser sehr haltbar.

Verwendung: Konstruktionsholz im Innen- und Außenbau, Türen Tore, Treppen, Kühltürme. Ausstattungsholz. Furniere für Bauernmöbel und Innenausbau bei Decken, Bauernstuben und Jagdzimmern.

Nussbaum amer. u. franz.

Lateinische Namen: Juglans nigra

Herkunft: Nordamerika und Kanada

Beschreibung: Nussbaum wird 20m bis 25m, manchmal bis zu 30m hoch, die Stämme sind auf 8m bis 15m Länge astfrei und 0,4m bis 1,0m dick. Der Splint ist 3cm bis 7cm breit, grau bis gelblich, das Kernholz ist grau bis violettbraun, oft gestreift oder wolkig, leicht nachdunkelnd. Die Wachstumszonen sind unterschiedlich ausgeprägt, auf Längsschnitten zarte Fladern, bzw Streifen bildend. Es treten häufig Faser- und Farbabweichungen auf. Es ist sehr dekorativ.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca..0,56 bis 0,58g/cm³, die Rohdichte beträgt ca 0,58 bis 0,81g/cm³. Die Trocknung gelingt gut, sollte aber langsam erfolgen. Das Holz hat eine geringe Neigung zum Werfen und reissen. Mäßig schwindent.

Bearbeitung: Das Holz ist mit allen Werkzeugen leicht und glatt zu bearbeiten, zu drechseln, aber schwer spaltbar. Gut merrbar und schälbar. Schrauben und Nageln gelingt gut.

Haltbarkeit: Mäßig witterungsfest. Nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall.

Verwendung: Furnierholz für Deckfurniere. Hervorragendes Ausstattungsholz für den gesamten Innenausbau und wertvolle Möbel, Täfelungen, Parkett, Sitzmöbel, Drechselarbeiten.

Lateinische Namen: Juglans regia

Herkunft: Mittel- West- und Südeuropa, Nordafrika, Nordindien, China. In Südafrika, Australien, USA und in Argentinien begrenzt kultiviert.

Beschreibung: Franz. Nussbaum wird etwa 15m bis 20m hoch. Die Stämme sind bis 6m, manchmal bis 10m Länge astfrei und 0,6m bis zu 1,0m dick. Der Splint ist 5cm bis 10cm breit, grau bis rötlichweiss, das Kernholz ist grau bis dunkelbraun, oft gestreift oder wolkig mit rötlichem Einschlag. Die Wachstumszonen sind unterschiedlich ausgeprägt, auf Längsschnitten zarte Fladern, bzw Streifen bildend. Häufige Faser- und Farbabweichungen. Sehr dekorativ.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca.0,45 bis 0,75g/cm³, die Rohdichte beträgt etwa 0,57 bis 0,81g/cm³. Das Holz lässt sich gut trocknen, die Trocknung sollte aber langsam vorgenommen werden. Mäßig schwindent.

Bearbeitung: Franz. Nussbaum lässt sich mit allen Werkzeugen leicht und glatt zu bearbeiten, sägen, hobeln, fräsen, drechseln, schnitzen, nageln und bohren, ist jedoch schwer spaltbar. Gut messer- und schälbar

Haltbarkeit: Mäßig witterungsfest. Mässig beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Säurefest.

Verwendung: Hervorragendes Ausstattungsholz für den gesamten Innenausbau und wertvolle Möbel, Täfelungen, Parkett, Sitzmöbel, Drechselarbeiten.

Rüster

Lateinische Namen: (Feldulme) Ulmus carpinifolia, (Bergulme) Ulmus glabra, (Feldrüster) Ulmus campestris

Herkunft: Europa bis Südskandinavien, Nordamerika und Kanada

Beschreibung: Die Ulme wird 20m bis 30m hoch, die Stämme sind bis 10m Länge astfrei und zwischen 0,5m und 1,2m dick. Der Splint ist schmal und grau. Das Kernholz ist grau bis rotbraun, an der Kern-Splint Grenze sind gelegentlich Farbstreifen. Die Spätholzporen sind fein und zu welligen Bändern vereint, die Frühholzporen bestimmen deutlich nur radial als Streifung das Holzbild. Die Markstrahlen sind oft auffällig als dunkle Spiegel sichtbar. Sehr dekorativ.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca.0,44 bis 0,82g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,75 bis 0,85g/cm³. Die Trocknung sollte langsam und schonend durchgeführt werden, da Ulme zum Reissen und Werfen neigt. Mässig schwindent. Sie hat ein gutes Stehvermögen. Mäßig hart und elastisch, messerbar. Oberfläche bei der Bearbeitung aufrauhend. Schrauben und Nägel vorbohren.

Haltbarkeit: Nicht witterungsfest. Neigung zum reißen und verwerfen. Anfällig für Pilz- und Insektenbefall.

Verwendung: Ausstattungsholz, massiv und furniert. Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innenausbau, Sitzmöbel, Wagenausbau. Furniere für Möbel und Innenausbau.

Teak

Lateinische Namen: Tectona grandis

Herkunft: Südasiatisches Festland, von Indien bis Indochina und Java.

Beschreibung: Teak wird bis zu 40m hoch, die Stämme sind bis zu 20m astfrei und haben einen Durchmesser zwischen 0,4m bis 1,0m, sind aber oft unrund. Der Splint ist schmal und grau. Das Kernholz ist gelb, später hell bis dunkelbraun, durch schwarze Adern lebhaft gestreift. Die Frühholzporen sind deutlich gezeichnet. Das Holz ist nicht Wechsedrehwüchsig. Dekorativ.

Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca.0,44 bis 0,72g/cm³, die Rohdichte beträgt etwa 0,52bis 0,80g/cm³. Gering schwindent. Das Holz ist sauber zu bearbeiten, aber die Werkzeuge stumpfen stark. Es ist gut zu drechseln, zu messern und zu schnitzen. Es hat ein sehr gutes Stehvermögen. Durch seinen hohen Ölgehalt konserviert es mit ihm in Verbindung kommendes Eisen. Der Staub kann Hautreizungen verursachen.

Bearbeitung: Teak lässt sich bevorzugt mit hartmetallbestückten Werkzeugen gut sägen, hobeln, fräsen, ebenso gut schleifen und drechseln. Durch mineralische Einlagen stumpfen die Schneiden jedoch rasch. Nägel und Schrauben sollten vorgebohrt werden.

Haltbarkeit: Witterungsfest. Sehr beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Sehr wiederstandsfähig gegen Termiten.Säurefest. Schwer entflammbar.

Verwendung: Konstruktionsholz für den Innen- und Außenbereich mit besonders hohen Anforderungen an die Fugen- und Formfestigkeit, Rahmenhölzer, Schiffsaufbauten, Laboreinrichtungen, Sitzmöbel, Wasserwaagen. Ausstattungsholz massiv und furniert für wertvollen Innenausbau und Möbel.

Zypresse

Lateinische Namen: Cupressus sempervirens

Herkunft: Mittelmeerraum, Nodramerika, ansonsten weltweit angebaut

Beschreibung: Die Zypresse wird bis zu 20m hoch, die Stämme ereichen einen Durchmesser von etwa 0,9m. Der Splint und der Kern sind deutlich voneinander getrennt. Der Splint ist bis zu 10cm breit, gelblich gefärbt, das Kernholz ist etwas dunkler ins gelb-bräunliche getönt. Die kleinen Poren sind zahlreich und verstreut. Im Holz sind zahlreiche kleine Äste eingeschlossen. Der Faserverlauf ist etwas ungleichmässig, aber fein strukturiert. Das Holz enthält harzhaltige Öle und strömt einen markanten Geruch aus. Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca.0,55g/cm³, die Rohdichte beträgt etwa 0,45bis 0,59g/cm³. Das Holz lässt sich leicht trocknen, jedoch besteht die Gefahr des Werfens und die Trocknung sollte daher langsam erfolgen. Der scharfe Geruch hält Motten aus Kleiderschränken fern.

Bearbeitung: Zypresse lässt sich leicht bearbeiten, aber die vielen Äste bereiten manchmal Schwierigkeiten. Holzverbindungen mit Nägeln und Schrauben sind haltbar, aber um ein Spleissen zu vermeiden, sollte vorgebohrt werden.. Das Holz eignet sich gut zum Drechseln.

Haltbarkeit: Zypresse ist dauerhaft, für Aussenanwendungen gut geeignet.

Verwendung: Balken, Türen, Fenster, Möbel und Truhen, auch gedrechselt und geschnitzt.

   

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